Aktuell


Tag des offenen Denkmals 2017

Tag des offenen Denkmals 2017

Tag des offenen Denkmals 2017: Treffen in St. Marien mit Frau Dr. Ulrike Wendland, Landeskonservatorin für Denkmalschutz des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, dem Staatssekretär für Kultur, Dr. Gunnar Schellenberger, dem Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal, Klaus Schmotz, Bärbel Hornemann und weiteren Mitgliedern des Vorstands des Glockenvereins.

Am Tag des offenen Denkmals hatte die Hansestadt Stendal Besuch des Staatssekretärs für Kultur, Dr. Gunnar Schellenberger und Frau Dr. Ulrike Wendland, Landeskonservatorin für Denkmalschutz des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.
Während ihres Aufenthalts in Stendal besuchten beide zusammen die Stadt- und Ratskirche St. Marien und informierten sich über die Arbeit unseres Vereins, die beide mit anerkennenden Worten lobten. Bärbel Hornemann und weitere Vorstandsmitglieder des Vereins konnten den Besuchern einen kurzen Überblick über die seit Vereinsbestehen geleistete Arbeit geben und wichtige zukünftige Projekte erläutern.

Tag des offenen Denkmals 2017

Tag des offenen Denkmals 2017: Die Gespräche begannen bereits vor der Kirche...

Hier wurde vor allen Dingen die Wiederherstellung des Dachreiters auf dem Kirchendach als dringliches Ziel genannt – der Dachreiter musste am 06. Oktober 2011 aus statischen Gründen leider demontiert werden und wartet seitdem auf seine Wiederherstellung. Dieses wichtige Ziel konnte unser Verein den beiden sehr aufgeschlossenen Besuchern, Staatssekretär Dr. Schellenberger und der Landeskonservatorin Frau Dr. Ulrike Wendland, erläutern.
Das Projekt Dachreiter ist konkret mit Planung und aktuellen Zahlen (Kosten ca. 106 T€) untersetzt und wir als Verein würden uns über ein Förderung durch das Ministerium für Kultur sehr freuen.
Wir bedanken uns bei Frau Dr. Ulrike Wendland und Herrn Dr. Schellenberger und Oberbürgermeister Klaus Schmotz für ihren Besuch.

Tag des offenen Denkmals 2017

...und wurden in St. Marien fortgesetzt.




EIN PAAR ERLÄUTERUNGEN ZUM DACHREITER:
Nicht nur die Türme der Westfront, auch der Dachreiter auf dem Kirchenschiff prägen das Erscheinungsbild der mittelalterlichen Stadt- und Ratskirche St. Marien.
Bis zum 1. Weltkrieg befand sich im Dachreiter des Kirchenschiffes eine Betglocke. Diese wurde dann eingeschmolzen und seitdem ist die Stelle vakant.
Nach mehrmaliger Begehung des Turmdaches in den Jahren 2001, 2006 und 2007 wurden erhebliche Mängel und Schäden an der Konstruktion des Dachreiters vom Prüfstatiker, Thomas Heinrich, festgestellt und dokumentiert.
Die Schadensbeurteilung aus dem Jahr 2011 ergab, dass der Dachreiter nicht mehr standsicher war. Der Dachreiter einschließlich des Rähmenkranzes musste auf Grund der Absturzgefahr am 06. Oktober 2017 demontiert werden.
Seit dieser Zeit steht nur ein Fragment des Dachreiteransatzes. Ursprünglich wollte die Stadtgemeinde selbst den Dachreiter wieder errichten, aber auf Antrag des Fördervereines Glocken St. Marien Stendal e. V. hat nun die Stadtgemeinde am 21.06.2017 den Beschluss gefasst, dem Förderverein diese Aufgabe zu übertragen.
Die Bauweise des Dachreiters war eine sechseckige Kaiserstielkonstruktion mit ca. 9 m Höhe und einer Spitzenverlängerung in Stahl mit Schmuckkugel von ca. 3 m Höhe.
Der Helm war mit einer Brettschalung und Kupferblech verkleidet und setzte sich über die 3 Stuhlschwellen (Deckenbalken) auf das Laternenrähm ab.
Die Laternenstiele sind im Wetterbereich ebenfalls mit Blech verkleidet und führen bis in die Dachebene.


Bartholomäustag 2017 – ein paar Bilder

Kirchweihtag 2017

Michael Hentschels Spiel auf der Scherer-Orgel konnte per Bildübertragung verfolgt werden.

Kirchweihtag 2017

Während des Konzerts anlässlich des Kirchweihtags 2017.
Fotos: Gerhard Draschowski

Der Förderverein Glocken St. Marien hatte mit Unterstützung des „Offenen Kanals” eine Lifeübertragung vom Spieltisch der Orgel ins Kirchenschiff organisiert. So bestand die einmalige Möglichkeit, die wunderbare Orgelmusik zu hören und als Zuhörer auch dem Organisten „auf die Finger und auf die Füße” sehen zu können.


Orgelklang zum 570. Kirchweihtag der Stadt- und Ratskirche St. Marien zu Stendal 1447 – 2017

Donnerstag, 24. August, 18:00 Uhr an der Scherer-Orgel: SMD Michael Hentschel
Der Förderverein Glocken St. Marien Stendal lädt zu einem Orgelkonzert der besonderen Art ein: Eine Bildübertragung – organisiert vom Stendaler Fernsehen „Offener Kanal” vom Spieltisch ins Kirchenschiff – macht es möglich, dass Sie als Zuhörer auch dem Organisten „auf die Finger und auf die Füße sehen” können. Sie werden eine Stunde lang den Klang der Orgel erleben und sehen können, wie er entsteht. Auf dem Programm stehen u.a. Johann Sebastian Bachs beliebte „Toccata d-Moll” und Louis Viernes „Carillon de Westminster”.

17.50 Uhr volles Glockengeläut
18.00 Uhr Orgelklang
ab 19.00 Uhr Gespräche bei Schnittchen und Wein
Ihr Förderverein Glocken St. Marien Stendal e.V.


Juli 2017: Die Mauerwerkssanierung rund um das Löwenportal hat ihren Abschluss gefunden.

Nachdem bis Ende 2014 für 44.000 Euro das Löwenportal vom Restaurator Ronald Adamini aufwendig saniert wurde, stand immer noch die Mauerwerkssanierung rund um das Löwenportal an.
Man kann noch so gründlich vorbereiten und planen, aber oft steckt der Teufel im Detail.
So ist es auch erst in diesem Jahr gelungen die restlichen Maurerarbeiten an der Südfassade im Bereich der Kapellen 2 sowie links um das Löwenportal zu beenden.

Mauerwerkssanierung links des Löwenportals

Mauerwerkssanierung links des Löwenportals.

Abgeschlossene Mauerwerkssanierung rechts des Löwenportals.

Abgeschlossene Mauerwerkssanierung rechts des Löwenportals.

Immer wieder gab es neue Situationen zu meistern. Keiner konnte genau im Vorfeld abschätzen wie stark die Schädigungen hinter dem Sichtbaren im Mauerwerk sind. Die Schäden auf dem photogrammetrischen Aufmaß waren rasch gezählt, Sonderbacksteinziegel auf gemessen und in Produktion gegeben, aber dann kam immer wieder das Erwachen. Begonnen haben wir am östlichen Kapellenfenster, dann stellte sich heraus, dass das zweischalige Mauerwerk keinen Haftverbund über dem Löwenportal und in den Fensterbereichen hatte - also die Backsteinschicht ohne Halt davor stand.
So wurde Stück für Stück die Mauerwerksschale ausgebessert. Das Fenster der Kapelle 1 wurde in 2015 ausgebaut, Schablonen für die Fensterrippen wurden gebaut, neue Windeisen aus Edelstahl wurden eingebaut, da die Korrosionsschäden im Fensterbereich einfach zu groß waren. Schnell stellte sich heraus, dass z. B. die Sondersteine im Fensterbereich der Kapellenfenster 1 und 2 auch Maßabweichungen aufwiesen. Also mussten wir wieder eine neue Form (321,00 Euro) und neue Ziegel bestellen (26,80 Euro/Stück). Da die Ziegeleien nicht auf Zuruf produzieren, sondern immer erst sammeln bis der Ringofen zum Brennen voll ist, kam es wieder zu zeitlichen Verschiebungen. Somit haben die fleißigen Maurer der Fa. Backsteinsanierung Glauer in 2016 die Kapelle 2 geschafft und Ende Juni 2017 endlich den letzten Ziegel an der richtigen Stelle wieder angepasst. Wer die Gelegenheit hatte, konnte diese mühselige Arbeit verfolgen. Allein die Maurerarbeiten haben uns 18.500 Euro gekostet zuzüglich der Sonderfertigung der Formsteine 5.500 Euro.
Von der Gemeinde wurden die Glaserarbeiten in den beiden Kapellen 1 und 2 in Höhe von 5.700 Euro übernommen.
In der Summe sind 68.000 Euro vom Förderverein und 5.700 Euro von der Stadtgemeinde für diese Fassadenmaßnahme/Südseite investiert worden.

Dazu auch ein Artikel aus der Volksstimme.


Volksstimme vom 14. Juli 2017: Spende lässt Restauration ein Stück näherrücken

Bau-Innung spendet Glockenförderverein St. Marien 1000 Euro für Gildeschrank / Fassadenarbeiten sind beendet
Der Artikel aus der Volksstimme.


Sponsoren Gildeschrank – Juli 2017

Für den Gildeschrank sind folgende Spenden eingegangen:

Kreishandwerkerschaft – Bauinnung Stendal 1.000,00 Euro

Sponsoren Gildeschrank – Juni 2017

Für den Gildeschrank sind folgende Spenden eingegangen:

Dr. Elfriede Müller 300,00 Euro
Wilhelm Hennig 450,00 Euro anlässlich seines Geburtstags
Thomas Stelle 100,00 Euro
Dirk Rohbeck 100,00 Euro
Dr. Angelika Mann 100,00 Euro
Dr. Dieter Wenzel 100,00 Euro

Sponsoren Gildeschrank – Mai 2017

Für den Gildeschrank sind folgende Spenden eingegangen:

Zimmerei Vack 500,00 Euro
Zimmerei Bluemner 100,00 Euro
Zimmerei Hoffmann 100,00 Euro
Zimmerei Klooß 100,00 Euro

Informationen zum Gildeschrank – worum geht es?

Gildeschrank der Stendaler Marienkirche – ein fast unentdeckter Schatz mit Stendaler Stadtgeschichte – der große Hilferuf zur Restaurierung

Ein paar Bilder.


3. Turmveranstaltung am 12. Juli 2017

Turmveranstaltung mit Stephan Schulz

Stephan Schulz ist Redakteur beim MDR und Buchautor.
An diesem Abend gibt es eine Lesung aus der Satire „Bück Dich Genosse”. Die Geschichten sind voller Überraschungen und funkeln vor rabenschwarzem Witz. Stephan Schulz erzählt aus der DDR-Kleinstadtperspektive.

Kartenvorverkauf im Olivenbaum (03931 718293). Beginn 19:00 Uhr, Einlass ab 18:15 Uhr bis 18:45 Uhr. Eintritt: 6,00 Euro


Erste Turmführung 2017 zum Osterfest

Immer wieder ein Erlebnis für alle Teilnehmenden: Turmführung zu den großen Glocken.
Ein paar Bilder.


Volksstimme vom 12. April 2017: Mit voller Wucht ins Osterfest

5000 Kilogramm Glocke brauchen ein starkes Gerüst. Die „Maria” in Stendal hat nach der Sanierung wieder festen Halt und läutet zu Ostern.
Der Artikel aus der Volksstimme.


April 2017: Glockenstuhl der Maria repariert

Es kann wieder geläutet werden. Die Zimmerei Marco Vack hat fristgerecht den Glockenstuhl der Hauptglocke „Maria” saniert. Somit kann zu Ostern das „Volle Geläut” erklingen. Am Karfreitag und Karsamstag schweigen die Glocken. Erst Ostersonntag in der Frühe läuten wieder die Glocken.
Details und Bilder der Reparatur


Ostern in St. Marien

Wer das volle Geläut in St. Marien hören möchte, der hat am Ostermontag dazu Gelegenheit.

Ostermontag:

  • 10:20 Uhr – Vorläuten Solo mit der Hauptglocke I „Maria” – 1490 vom Gerd van Wou gegossen
  • 10:48 Uhr – Chorgeläut
  • 10:50 Uhr – 11:00 Uhr läuten die Großglocken; es wird der Größe nach mit der kleinsten Großglocke begonnen bis alle zusammen läuten und den Abschluß bildet die größte Glocke solo.
  • Glocke IV – „Morgen- und Abendglocke” oder Vesperglocke 1598 von Hinrich Borstelmann – 1,5 t
  • Glocke III – „Faule Glocke” 1490 Gerd van Wou – 2,5 t
  • Glocke II – „Neue Glocke” 1616 Hans Nuessel – 4 t
  • Glocke I – „Maria” 1490 Gerd van Wou – 5 t
Turmführungen: Eintritt: 3,00 € Erwachsene, Kinder ab 10 Jahre 1,00 €

Karsamstag
  • 11:00 Uhr St. Marien, Führung mit Thomas Heinrich, Vorstand FV
Ostermontag
  • 11:00 Uhr Orgelandacht. Orgel: Stadtmusikdirektor Michael Hentschel. Andacht: Pfarrer Joachim Kähler
  • 11:45 Uhr Turmführung, Bärbel Hornemann, Vorsitzende FV


Maria schweigt im morschen Gebälk

Voksstimme vom 20. Februar 2017: Die größte und schwerste Glocke in Stendals St. Marien braucht neuen Halt: Ihr Glockenstuhl ist morsch und muss saniert werden.
Der komplette Artikel der Volksstimme:


Jahresplan 2017

Erste Planungen für 2017 sind online.
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