Aktuell


20. Februar 2018

Die Arbeitsbühne nimmt Form an. Fotos (3) Gerhard Draschowski

Die Arbeitsbühne nimmt Form an. Fotos (3) Gerhard Draschowski



Arbeiten in großer Höhe.

Arbeiten in großer Höhe.



Empfang der Ehrenamtlichen

Aus Anlass des Antrittsbesuches des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und Frau Elke Büdenbender in Sachsen-Anhalt hatte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, zu einem EHRENAMTSEMPFANG am 14.02.2018 in das Jagdschloss Letzlingen eingeladen.
Rund 120 Ehrenamtlich aus dem Norden Sachsen-Anhalts waren zu diesem Empfang gebeten.
Als Vorsitzende des Förderverein Glocken St. Marien Stendal e. V. war Bärbel Hornemann ebenfalls anwesend. Der Bundespräsident nahm sich persönlich Zeit die Anregungen und Schilderungen aus der jeweiligen Vereinstätigkeit anzuhören und zu hinterfragen. Es war eine sehr entspannte und gute Gesprächsatmosphäre.

Der Bundespräsident im Gespräch mit Bärbel Hornemann und Marion-Christin Zosel-Mohr (v.l.n.r.)

Der Bundespräsident im Gespräch mit Bärbel Hornemann und Marion-Christin Zosel-Mohr (v.l.n.r.)


Baugeschehen Februar 2018

Im Dachstuhl oberhalb der Gewölbe wurden in Vorbereitung der Arbeiten am Dachreiter Bereiche abgebrettert und mit Baufolien ausgelegt.

Im Dachstuhl oberhalb der Gewölbe wurden in Vorbereitung der Arbeiten am Dachreiter Bereiche abgebrettert und mit Baufolien ausgelegt. Foto: Marco Vack


Zum Schutz vor eventuell herunter fallenden Teilen wurden beide Seiten der Kirche mit Schutzgerüsten versehen. Bild: Marco Vack

Zum Schutz vor eventuell herunter fallenden Teilen wurden beide Seiten der Kirche mit Schutzgerüsten versehen. Bild: Marco Vack


Die Bohlen bilden die Grundlage für das Arbeitsgerüst zum Aufsetzen des Dachreiters und Dachklempnerarbeiten. Foto: Marco Vack

Die Bohlen bilden die Grundlage für das Arbeitsgerüst zum Aufsetzen des Dachreiters und Dachklempnerarbeiten. Foto: Marco Vack



Baugeschehen

Generalanzeiger von 2018-01-31: Paukenschlag zum Start - Historische Dokumente in Dachreiterkugel gefunden .
HIER der komplette Artikel mit freundlicher Unterstützung des Generalanzeigers.


Hansestadt Stendal, St. Marien, Dachreiter auf dem Kirchenschiff
„Mit Reiter geht´s weiter“

Januar 2018

Ausgangssituation
Mittlerweile ist der Dachreiter auf dem Kirchenschiff aus dem Stadtbild seit 6 Jahren verschwunden. Grund hierfür waren statische Probleme. Der Dachreiter begann sich zu senken und drohte abzustürzen. Die Ev. Stadtgemeinde hat dann, weil Gefahr in Verzug war, den Dachreiter mittels eines Autodrehkrans am 06.11.2011 vom Kirchenschiff demontieren lassen. Fragmente zur Anschauung befinden sich im Kirchenschiffdach, die bei Turmführungen gezeigt werden.

Stand der Vorbereitung
Die Ev. Stadtgemeinde hat auf Antrag des Fördervereins Glocken St. Marien Stendal e. V. am 21.06.2017 einen Gemeindekirchenratsbeschluss gefasst und uns beauftragt, die Dachreitererneuerung zu übernehmen.
Die Voraussetzungen für den Wiederaufbau sind nun geklärt.
Es gibt eine rechtskräftige Baugenehmigung einschließlich der Prüfstatik. Der Bauantrag wurde im Auftrag des Fördervereins von Dipl.-Ing. (FH) Gerlinde Habich Stendal erstellt. Die Statik hierzu wurde vom Ing.-Büro Rewinkel & Woesner Ingenieurgesellschaft Magdeburg erarbeitet und die Prüfung der Statik erfolgte über das Büro Heinrich & Ebersbach Stendal.
Nach erfolgter Ausschreibung wurde der Auftrag an den Hauptauftragnehmer, Zimmerei Marco Vack Stendal, erteilt. Die Klempnerarbeiten werden von der Firma Dachdeckerei Füllgraf Stendal ausgeführt.
Da dies keine normale Bauaufgabe ist, gab es hier unter den Fachleuten und dem Förderverein erheblichen Abstimmungsbedarf.
Viele statische Punkte wurden noch einmal neu ausdiskutiert, um hier eine optimale Lösung zu finden. Immerhin haben wir es mit einem 15,15 m hohen Turm einschließlich Laterne zu tun. Hier muss jede Verbindung bei der Wiedererrichtung des Dachreiters auf den Millimeter passen. Parallel laufen auch unterhalb des Daches im Dachreiterbereich die notwendigen Unterkonstruktionsreparaturen.
Auch die Finanzierung steht. Die Gesamtkosten belaufen sich derzeit auf 110 T€. Davon wurden vom Land Sachsen-Anhalt, Denkmalpflegeförderung 2017 ein Förderbetrag von 69 T€ bewilligt und die restlichen 41 T€ hat der Förderverein durch Eigenmittel/Spenden zusammen getragen.

Jetzt steht der Fahrplan fest: der Dachreiter von St Marien wird erneuert. Noch ist nur der Turmstumpf zu sehen. Foto: Bärbel Hornemann

Jetzt steht der Fahrplan fest: der Dachreiter von St Marien wird erneuert. Noch ist nur der Turmstumpf zu sehen. Foto: Bärbel Hornemann

Jetzt steht das Drehbuch fest.
Am 26. Januar 2018 wird um 13:00 Uhr im Beisein der Stadtgemeinde, des FV Glocken St. Marien, Stadtarchiv und interessierten Bürgern die Öffnung der historischen Dachreiterkugel vom abgebauten Dachreiter vorgenommen. Im oberen Teil der Turmkugel ist eine größere Lötstelle vorhanden. Diese wird durch die Firma Füllgraf fachgerecht vor Ort aufgeschnitten.
Was als Inhalt zu Tage kommt und in welchem Zustand, ist auch für uns als Förderverein spannend.
Ab dem 26. Januar beginnen ebenfalls die Gerüstarbeiten.
Einerseits müssen alle Rüstteile über den Turm hoch über das Kirchenschiff zur Laterne gebracht werden, um eine Arbeitsbühne von ~ 5 m Durchmesser bauen zu können in einer Höhe vom 36 m.
Andererseits werden vom Gerüstbauer zwei Schutzrüstungen mit Fangnetzen (Kornmarkt und Marienkirchstraße) bis zur Traufhöhe des Kirchenschiffes gebaut, damit die Montage der Arbeitsbühne nicht zur Gefährdung der Öffentlichkeit führt.
Die Vorbereitungen und der zimmermannsmäßige Zuschnitt des Dachreiters erfolgt in der Werkstatt der Fa. Vack. Sowie alle Teile des Dachreiters vorgefertigt sind, erfolgt der Zusammenbau des Dachreiters an der Marienkirche, Marienkirchstraßenseite vor dem großen Tor.
Wenn die vorgefertigte Turmspitze fertig ist, wird diese per Kran unter Vollsperrung der Marienkirchstraße nach oben gezogen. Anschließend erfolgen noch die Restarbeiten zur Kupferbeplankung und dann im Anschluss der Rückbau der Arbeits- und Schutzrüstungen.
Schwierig ist für uns auf Grund des unsteten Winterwetters und der vielen manuellen Arbeit eine genaue Prognose zur Fertigstellung zu geben. Aber es soll so schnell wie möglich erfolgen.

Bärbel Hornemann, Vorsitzende


Eine großzügige Spende aus den USA

Thanks a lot to Virginia and Garry Aicken from Leesburg, Virginia.


Verein in der Presse

Volksstimme von 2017-12-14: Der Bau des Dachreiters kann beginnen.
HIER der komplette Artikel mit freundlicher Unterstützung der Volksstimme.


Jahresplan 2018

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