Wissenwertes

Wissenwertes über die Glocken


Soweit bekannt, haben wir hier das Wissen über die Glocken der St. Marien zusammengestellt.


Glocke I "Maria"

Glocke II "Neue Glocke"

Glocke III "Faule Anna"

Standort Mittelbau, 35 m Nordturm Südturm, Feld 1, innen
Gussjahr 1490 in Stendal 1616 in Hamburg 1490 in Stendal
Gießer Gerdt van Wou aus Kampen Hans Nuessel Gerdt van Wou aus Kampen
Stifter
Masse 4980 kg 3690 kg 2490 kg
Durchmesser 1989 mm 1850 mm 1575 mm
Schlagring 142 mm 146 mm 108 mm
Schlagton as° ces
Aufhängung im Jahr 1997 gerades Holzjoch von 1442 aus Eiche, vormals tiefgekröpftes Stahljoch im Jahr 2000 an gerades Holzjoch aus Eiche, vormals tiefgekröpftes Stahljoch gerades Holzjoch von 1442 aus Eiche, vormals tiefgekröpftes Stahljoch
im Dienst
Rekonstuktion 1997, neue Achszapfen, Bänder, Kronenbügel und Unterzüge 2000, neues Holzjoch mit Achszapfen, Bänder, Kronenbügel und Unterzüge 1999, Achszapfen, Bänder, Kronenbügel und Unterzüge
Abmessungen Joch 2400 x 450 x 450 mm 2100 x 380 x 380 1850 x 340 x 340 mm
Achszapfen 750 x 120 x 120 mm --> 100∅ 750 x 120 x 120 mm --> 100∅ 750 x 120 x 120 mm --> 100∅
Masse Joch 520 kg 640 kg 530 kg
Klöppel 160 kg 151 kg 69 kg
Krone 6 Henkel massiv, mit Bartköpfen 6 Henkel, massiv 6 Henkel mit Bartköpfen
Glockenzier- Flanke in Läuterichtung Maria auf Mondsichel, Strahlenkranzmadonna, Höhe 400 mm Mutter Gottes im Strahlenkranz
Glockenzier- Schulter Bogenfries mit Blütenständen, Rosettenfries, einzeilige Inschrift mit gotischen Minuskeln, Abschlussfries - Astwerk Rankenfries, einzeilige Inschrift in Antiqua, Abschlussfries in Akantuspalmetten Bogenfries mit Blütenständen, einzeilige Inschrift in gotischen Minuskeln, Abschlussfries - Astwerk
Glockenstuhl um / nach 1482, original Kastenbauart Doppelstreben - Andreaskreuz um / nach 1482, original Kastenbauart Doppelstreben - doppelte Andreaskreuze um / nach 1482, original Kastenstuhl zwei Felder, Streben - Andreaskreuze
Inschrift / Übersetzung Zu Ehren der höchsten Jungfrau Maria benannt, durch Gerdt van Wou aus Kampen geformt. Maria, unbefleckte Gottesgebärerin, sei für deine Frommen eine Fürsprecherin. Vor Blitz und Unwetter befreie uns Herr Jesu Christe. Amen. Wenn Gott für uns ist, wer mag dann wider uns sein. Hans Nuessel goss mich anno 1616. Anna, die Allerglorreichste, schmücke mich mit ihrem Namen, die für die Welt auch die allerheilbringendste Nachkommenschaft gezeugt hat und den beweinenswürdigen Fall Evas durch die Frucht ihres Leibes wieder gutgemacht und den Weg der ewigen Freude bereitet hat. Durch Gerdt van Wou aus Kampen geformt im Jahre des Herrn 1490.

Glocke IV "Vesper Glocke"

Glocke V "Zeichenglocke Chorgeläute" Zuckerhutform

Glocke VI "Friedensglocke"

Standort Südturm, Feld 2, außen Schallöffnung Südturm Marienkirchstraße Schallöffnung an der Marienkirchstraße
Gussjahr 1598 13. Jahrhundert 2001
Gießer Heinrich Borstelmann, Magdeburg unbekannt Hans August Mark aus Brockscheid
Stifter Kurt und Jakobine Günsche
Masse 1400 kg 140 kg 95 kg
Durchmesser 1316 mm 585 mm 540 mm
Schlagring 100 mm 48 mm 36 mm
Schlagton as² fis´´
Aufhängung 1999 gerades Holzjoch aus Eiche, vormals Rittersches Joch gerades Holzjoch, vormals ¼ Stundenschlagglocke, Dachreiterbrücke gerades Holzjoch
im Dienst 2003
Rekonstruktion Achszapfen, Bänder, Kronenbügel und Unterzüge 2000, Glockenschweißwerk Lachemeyer, Kronenhenkel nach historischem Foto rekonstruiert
Abmessungen Joch 1510 x 260 x 260 mm
Achszapfen 500 x 100 x 100 mm --> 80∅
Masse Joch 340 kg
Klöppel 52 kg mit Hängeeisen
Krone 6 Henkel 6 Henkel, Krone 2000 rekonstruiert 6 Henkel
Glockenzier- Flanke in Läutereichtung a) dreistufige Kreuzigungsgruppe, neben dem Kreuz Sonne und Mond b) gegenüber: Strahlenkranz Mutter Gottes ohne Schulter 2 Ringlinien, zwischen den Ringlinien steht: Ich rufe ganz Stendal zum Gebet (Bauhausschrift). Darunter Friedenszeichen PAX, gegenüber: Gießermedaillon
Glockenzier- Schulter Kreuzigungsgruppe, Strahlenkranz Mutter Gottes ohne Wolm 2 Ringlinien, zwischen den Ringlinien steht: Kurt und Jakobine Günsche im Jahr des Herrn 2001 (Bauhausschrift).
Glockenstuhl um / nach 1482, original Kastenstuhl 2 Felder, Streben - Andreaskreuze Rahmen mit Knaggen Rahmen mit Knaggen

Glocke VII "Zeichenglocke"

Glocke VIII "Zeichenglocke"

Glocke IX "Cantate"

Standort Schallöffnung Südturm nach Osten Schallöffnung Südturm nach Osten Dachreiter - Chor
Gussjahr 1497 1522 2006
Gießer Herman Vogel unbekannt Cornelia Mark-Maas, Brockscheid
Stifter Ingenieurbüro Heinrich & Ebersbach
Masse 55 kg 90 kg 64 kg
Durchmesser 460 mm 514 mm 446 mm
Schlagring 36 mm 42 mm 47 mm
Schlagton as² c´´´
Aufhängung gerades Holzjoch gerades Holzjoch gerades Holzjoch
in Dienst
Rekonstruktion 2000
Abmessungen Joch
Achszapfen
Masse Joch
Klöppel mit Hängeeisen
Krone 6 Henkel 6 Henkel 6 Henkel
Glockenzier- Flanke in Läuterichtung Kreuzblütenfries, Inschrift in gotischen Minuskeln zwei Stege, leeres Band, einzeilge Inschrift Cantate, gegenüber Gießermedaillon
Glockenzier- Schulter Inschrift Wolm 2 Ringlinien
Glockenstuhl Rahmen mit Knaggen Rahmen mit Knaggen Einfeldständer mit Knaggen
Inschrift / Übersetzung Heilige Maria, bitte Gott für uns. Im Jahre des Herrn 1497 durch Hermann Vogel.

Glocke X "Uhrschlagglocke volle Stunde"

Glocke XI "Viertelstundenschlagglocke"

Glocke XII "Viertelstundenuhrschlagglocke", Vorschlag

Standort Brücke zwischen den beiden Türmen Dachreiter - Brücke Dachreiter auf der Brücke
Gussjahr 1481 1997 2007
Gießer unbekannt Hans August Mark aus Brockscheid Petit + Edelbrock
Stifter Matevs Moring
Masse ca. 500 kg, kurze Rippe 90 kg 36 kg
Durchmesser 925 mm 530 mm 380 mm
Schlagring 65 mm 37 mm 42 mm
Schlagton fis dis
Aufhängung gerades Holzjoch, starr gerades Holzjoch, starr Bügel
im Dienst ab 03.04.2008
Rekonstruktion 1998, Kronenbügel, Unterzüge und Bänder Kronenbügel, Bänder, Brücken und Unterzüge
Abmessungen Joch 1400 x 360 x 220 mm 1400 x 240 x 240
Achszapfen ohne ohne
Masse Joch 180 kg 120 kg
Klöppel Original ohne Hängeeisen
Krone 6 Henkel, 1 Henkel fehlt 6 Henkel Bund - Mittelbohrung
Glockenzier- Flanke in Läuterichtung Blattwerkfries, genaste Bögen mit großen gotischen Kreuzblüten an den Enden Jahreszahl 1997 ohne
Glockenzier- Schulter Matevs Moring hat die Pest überlebt ohne
Inschrift
Glockenstuhl Tragekonstruktion - Brücke zwischen den Türmen Dachreiter auf der Brücke unter 1/4 Glocke
Anschlag Hammer - Mohub Hammer - Mohub Hammer - Mohub / Magnethammer

Zum Seitenanfang